Abstammungsgutachten und Vaterschaftstest
PCR-Techniken -- STR- und RFLP-System
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Vaterschaftstest (Abstammungsgutachten) |
Von praktischer Bedeutung ist, dass die Menge an Untersuchungsmaterial (als Standart wird Blut gefordert) bei den modernen Tests deutlich reduziert ist. Das bringt gerade bei Kleinkindern und Babys einen entscheidenden Vorteil – da für sie die oft traumatische venöse Blutentnahme entfallen kann.
In besonderen Fällen ist die Untersuchung mittels der STR-Technik auch an Proben mit nur wenigen Zellen oder Zellbruchstücken möglich - zum Beispiel an Speichelrückständen von Schnuller und Zahnbürste. Allerdings ist die Aussagekraft der Tests, die nicht an einer ausreichenden Menge Blut durchgeführter werden, eingeschränkt [ 10, 28 ].
Weiterhin besteht die Möglichkeit, auch ohne Proben der Mutter, nur durch Untersuchungsmaterial von Kind und Vater, eine Aussage über deren Verwandtschaftsverhältnis zu treffen - unter Umständen sogar ohne Untersuchungsmaterial vom Vater, wenn von dessen leiblichen Eltern Proben untersucht werden können. Dazu werden, je nach Konstellation, verschiedene statistische Verfahren bemüht. Als Endergebnis erhält man die Aussage über die Wahrscheinlichkeit der Verwandtschaft, ausgedrückt in einem Prozentwert. Ist der sog. "W-Wert" (bzw. ein ihm äquivalenter Wert) über 99,9%, wird das Testergebnis in Worten als "Vaterschaft praktisch erwiesen" ausgedrückt [ 6, 10 ].
In besonderen Fällen ist die Untersuchung mittels der STR-Technik auch an Proben mit nur wenigen Zellen oder Zellbruchstücken möglich - zum Beispiel an Speichelrückständen von Schnuller und Zahnbürste. Allerdings ist die Aussagekraft der Tests, die nicht an einer ausreichenden Menge Blut durchgeführter werden, eingeschränkt [ 10, 28 ].
Weiterhin besteht die Möglichkeit, auch ohne Proben der Mutter, nur durch Untersuchungsmaterial von Kind und Vater, eine Aussage über deren Verwandtschaftsverhältnis zu treffen - unter Umständen sogar ohne Untersuchungsmaterial vom Vater, wenn von dessen leiblichen Eltern Proben untersucht werden können. Dazu werden, je nach Konstellation, verschiedene statistische Verfahren bemüht. Als Endergebnis erhält man die Aussage über die Wahrscheinlichkeit der Verwandtschaft, ausgedrückt in einem Prozentwert. Ist der sog. "W-Wert" (bzw. ein ihm äquivalenter Wert) über 99,9%, wird das Testergebnis in Worten als "Vaterschaft praktisch erwiesen" ausgedrückt [ 6, 10 ].
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